Hacker konnten tagelang unbemerkt in Teile des Berliner Landesnetzes eindringen. Rund 1,44 Millionen Dateien mit etwa 5,8 Terabyte Daten wurden gestohlen und nach einer erfolglosen Lösegeldforderung im Darknet veröffentlicht.
Unter den erbeuteten Informationen befinden sich nach bisherigen Erkenntnissen personenbezogene Unterlagen und möglicherweise sicherheitsrelevante Angaben zu Wasserwerken, Kraftwerken, Notstromanlagen und weiteren Einrichtungen. Solche Daten können für Identitätsdiebstahl, gezielte Betrugsversuche oder sogar zur Vorbereitung weiterer Angriffe missbraucht werden.
Was in Berlin geschehen ist, kann grundsätzlich jede öffentliche Verwaltung treffen – auch in Rheinland-Pfalz. Der Staat verlangt von Bürgern und Unternehmen immer mehr persönliche Daten. Dann muss er auch gewährleisten, dass diese wirksam geschützt werden.
Wir fordern: Behörden-IT modernisieren und Sicherheitslücken schließen, bevor Kriminelle sie ausnutzen.
